Buchstunde – „Ina aus China“

„Ina aus China oder was hat schon Platz in einem Koffer“ von Susanne Hornfeck


Yinna ist sieben Jahre alt, doch als sie 1937 von Shanghai nach Deutschland kommt nennt man sie Ina. Eigentlich sollte Ina nach Deutschland, weil Shanghai nicht mehr sicher ist. Doch auch in Deutschland beginnt der Krieg. Als Ina 15 Jahre alt ist, kommt sie in einer Schweizer Internat. Sie begegnet immer wieder neuen Vorurteilen, die sie betreffen. In der Schweiz wird sie als „Preußin“ bezeichnet, wo sie in „Preußen“ doch die „Ina aus China“ war. Ina lernt sich immer wieder an verschiedenen Orten einzugewöhnen. In dem Buch geht es viel um die Perspektive wer Freunde und wer die Feinde sind. Je mehr Ina in ihrem Leben den Ort wechselt, desto schwieriger wird es auch für sie eine Heimat zu nennen. Der Lebensweg von Ina in dem Buch ist dem der realen Person Chen Yinna nachempfunden.

Bei der Buchstunde wird immer ein Kinderbuch vorgestellt, und über das behandelte Thema gesprochen. Wer mag, kann das Buch vorher oder hinterher selbst lesen.

Ort: Bottmühle (Severinswall 32)
Zeit: 04.10.21 17 Uhr
Wer: Für Kinder von 12 – 14 Jahren

Winterschule 21

»DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS!«
WINTERSCHULE

Die Winterschule findet bereits seit über 40 Jahren im Salvador-
Allende-Haus statt. Sie ist DER Jahresabschluss für alle Falken.
Es gibt jedes Jahr ein Oberthema, zu dem verschiedene inhalt-
liche und methodenorientierte Workshops an verschiedenen
Tagen stattfinden. In den letzten Jahren war das zum Beispiel:
Feminismus, Revolution, Rechtsruck, Gewalt und Klimawandel.

Neben den Workshops gibt es bei der Winterschule vielfältige
Angebote an Lesungen, Filmvorführungen, Spielen, Sport, Bas-
teln und vielem mehr, die teils vom ehrenamtlichen Vorberei-
tungsteam und teils von den Teilnehmenden selbst geplant und
durchgeführt werden. Es ist aber auch Zeit zum Entspannen
eingeplant. Das Abendprogramm kann sich mit selbstorganisier-
ter Kneipe, Disko, Sauna und einer fulminanten Silvesterparty
durchaus sehen lassen.

Termin: 27.12.2021 – 01.01.2022
Zielgruppe: junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren
Kosten: 50 Euro inklusive Übernachtungen und Verpflegung
Ansprechpartner*innen vor Ort: Karla Presch und Lars Herden

Grubi 21/22

GRUPPENHELFER*INNEN-AUSBILDUNG2021/2022
Sechs Wochenenden, Hammer-Teamer*innen und korrekte Men-
schen aus ganz Nordrhein-Westfalen erwarten Euch bei der
Gruppenhelfer*innen-Ausbildung (kurz Grubi) 2021/22.


Von November 2021 bis April 2022 treffen wir uns einmal im
Monat für ein Wochenende und beschäftigen uns intensiv mit
den Themen, die für das Gruppenhelfer*innen-Dasein bei den
Falken wichtig sind. Welche Rolle, Rechte und Pflichten habe ich
als Gruppenhelfer*in? Was ist überhaupt Sozialismus, von dem
immer alle reden und wie erziehe ich in diesem Sinne »sozia-
listisch«? Erziehe ich überhaupt? Wie ist das nochmal mit der
Aufsichtspflicht und wie mache ich aus meiner Gruppe eine
Gruppe?


Wir bilden für die praktische Arbeit in Gruppenstunden, Frei-
zeitangeboten und Zeltlagern bei den Falken aus. Ein toller Ne-
beneffekt: Mit den Menschen, die Ihr dort kennenlernt, entstehen Freundschaften, die mitunter ein Leben lang halten können.
Also: Vertraut hunderten Absolvent*innen der Grubi vor Euch,
es lohnt sich!


Am Ende der Bildungsreihe erhalten die Teilnehmer*innen eine
Bescheinigung zur Beantragung der JugendLeiter*innenCard
(Juleica). Mehr Infos auf www.juleica.de.


Termin: Termine werden im Sommer 2021 bekannt gegeben
Zielgruppe: angehende Gruppenhelfer*innen der SJD –
Die Falken ab 16 Jahren (Ausnahmen nur nach Absprache)
Kosten: 25 Euro je Wochenende inklusive Übernachtungen
und Verpflegung
Ort: SBZ Oer-Erkenschwick
Ansprechpartnerin vor Ort: Karla Presch

75 Jahre Freundschaft & Ungehorsam

Antifaschistisches Straßenfest

Irgendwann im Frühling 1946 traf sich nach 13 Jahren Verbot die erste Kölner Falkengruppe im zerstörten Gewerkschaftshaus in der Severinstraße. Kopf der Gruppe war der Kölner Shoah-Überlebende Samuel Kessler.

Seit nunmehr 75 Jahren kämpfen in unserem Verband junge Menschen in Köln für eine neue Gesellschaft ohne Unterdrückung und Krieg. Den Anlass wollen wir begehen und freuen uns auf ein buntes Straßenfest rund um die Bottmühle.

Dazu haben wir das ganze Wochenende unsere Genoss*innen von Hashomer Hatzair Ken Berlin zu Besuch. Gemeinsam mit unseren Genoss*innen begeben wir uns rund um unser Straßenfest auf die Suche nach Spuren der jüdischen Arbeiter*innenjugend. Sie werden mit einer Gruppe Kinder anreisen, und gemeinsam machen wir das Wochenende zusammen RF-Programm (für Kinder bis 14 Jahren).

Welche Gruppen gab es in Köln? Wie haben sich junge jüdische Sozialist*innen in Deutschland und Europa überhaupt organisiert? Wie haben sie sich eine bessere Zukunft vorgestellt und wie Widerstand geleistet?

Um 13:30 Uhr starten wir am Samstag mit einer Veedelstour für alle unter 15 zum Thema „Widerstand in der Südstadt“. Ab 14 Uhr gibt’s dann Kinderprogramm rund um die Botti.

Das Fest ist außerdem der Abschluss des diesjährigen Edelweißpiratenfestivals. Wir freuen uns auf viele Live-Acts und ordentlich Lärm.

Zum Lineup:

14:30 Uhr starten wir mit belitzki.
Gegen 15:45 Uhr lädt die -Autonome Suffkultur- zu feinsinnigem Alles-Kaputt-Machen-Punk straight outta Falken Köln zum Tanz. Die Combo ist aus unserem Zeltlager hervorgegangen und zu erheblichen Teilen in der Botti-Dienstagsgruppe organisiert

Höhepunkt der Kundgebung und des Fests ist unsere Musiklesung „Freundschaft und Widerstand“ um 17:00 Uhr (Achtung, in der Ankündigung stand 18:00 Uhr!). Gemeinsam mit Plauder& Freunden gehen wir auf die Suche nach der jüdischen Arbeiter*innenjugendbewegung in Köln und Europa. Dazu hören Musik aus der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung und dem Widerstand gegen den Faschismus. Die Lesung ist zum Mitsingen konzipiert, für alle die mögen. Die Lesung ist der Abschluss des diesjährigen Edelweißpiratenfestivals.

Ab 19:30 Uhr machen Beamer dann nochmal mit chilligem instrumental Funk und HipHop-Beats weiter und um 20:30 Uhr geht’s nochmal mit Alternative/Indie von Mobius Caravan rund.

Pommes und Getränke gibt’s auch.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Falken Köln und des Hashomer Hatzair Ken Berlin sowie des Edelweißpiratenclub e.V. Sie wird gefördert vom BMFSJ im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie Leben sowie der Stadt Köln.

Buchstunde – Blumen für den Führer

Hitler als netter Gastgeber für die ganze Welt, kannst du dir schwer vorstellen? 1936 zur Sommerolympia wurde genau dies von der Nazi-Propaganda inszeniert.

Den Blumenstrauß zur Eröffnung der Olympia überreicht ein blondes, blauäugiges und hübsches Mädchen. Dieses Mädchen ist Reni, die Hauptperson des Buches. Reni ist 15 Jahre alt und wurde aufgrund ihres Aussehens ausgewählt.

Doch für Reni ändert sich ihr bisheriges Leben dadurch sehr. Sie wird viel vorgezeigt. Ihr Aussehen passt gut für die Nazis ins Bild des „Arier“.

Reni selber ist fasziniert und ehrfürchtig bei dem Gedanken Adolf Hitler persönlich zu treffen. Sie muss sich dafür jedoch verändern und soll auch ihren Freundeskreis an ihr neues Leben anpassen.

Das Buch wird ab 12 Jahren empfehlen. Der Roman wurde oft kritisiert, da Reni ihr verhalten wenig in Frage stelle, diese Kritik wollen wir prüfen und in der Buchstunde besprechen.

In der Buchstunde von „Blumen für den Führer“ wollen wir über NS-Propaganda und deren Einfluss auf Jugendliche sprechen.

Wann: 5.7.21; 17 Uhr
Wo: Bottmühle (Severinswall 32, Köln)
Wer: Kinder von 12-14 Jahren

Buchstunde – „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“ von Sherman Alexie

Unsere Buchstunde geht in die zweite Runde!
Diesmal sprechen wir über das Buch „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“. Sherman Alexie (der Autor) gehört wie die Hauptperson Arnold Spirit zur Gruppe der Spokane in den USA und bezeichnet sich selbst als „Indianer“.


Arnold Spirit beschließt mit 14 Jahren auf eine Schule außerhalb seines Reservates zu gehen, um eine bessere Schulbildung zu bekommen. Auf seiner neuen Schule befinden sich nur weiße Mittelschicht-Kinder. Arnold Spirit fühlt sich als „Teilzeit -Indianer“, wenn er zwischen der neuen Schule und dem Reservat wechselt. Im Reservat gilt Arnold Spirit deshalb bei einigen als Verräter, auch bei seinem besten Freund. Im Buch geht es aber auch um Arnolds Hobby Zeichnen, Basketball und Bücher. Und ob die schöne Penelope aus der neuen Schule Arnold Spirit nur benutzt, um ihren konservativen Vater zu ärgern.


Das Buch hat schöne Zeichnungen und humorvolle Wortspiele. Es ist autobiografisch, die Geschichten und Zeichnungen sind inspiriert aus der Jugend des Autor Sherman Alexie. Wir wollen es uns gemeinsam anschauen, um so mehr über die Situation der Ureinwohner*innen in den USA zu erfahren, und über Diskriminierung und Rassismus sprechen.

  • Für Kinder von 12-14 Jahren
  • Am 7. Juli um 17 Uhr
  • online über Zoom

Sommerzeltlager 2021

Dieses Jahr fahren wir im Sommer nach Döbriach in Kärnten (Österreich).
Hier gibt es einen See, Berge und viele tolle Möglichkeiten die Freizeit zu verbingen.

Der F-Ring (8-14 Jahre) und SJ-Ring (ab 15 Jahren) sind nebeneinander auf dem Platz. Beide Zeltlager sind demokratisch aufgebaut: Gemeinsam entscheiden wir, wie wir den Tag gestalten. Alle können mitbestimmen. Wir achten gemeinsam darauf, dass alle eine gute Zeit haben. Die Unterbringung erfolgt in Zelten gemischtgeschlechtlich.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt beim F-Ring liegt auf der Situation nicht-sesshafter Menschen. Der SJ-Ring hat als Thema Materialistischen Feminismus. Dabei wollen wir uns anschauen, wie Ungleichberechtigung mit unserer Gesellschaft zu tun hat.

Weil die Prüfungen von den F-Helfern so blöd gelegt wurden, fährt der F-Ring dieses Jahr eine Woche später in Zeltlager. Für beide Ringe erfolgt die Anreise gemeinsam per Bus aus Köln.

Hardfacts:
Wo: Döbriach
Wann: 31.07-13.08. (F-Ring); 23.07-13.08. (SJ-Ring)
TNB: 290 € (F-Ring) ; 350 € (SJ-Ring)


Niemand soll zuhause bleiben, weil das Geld fehlt. Meldet euch im Büro, und wir finden eine solidarische Lösung.

Buchstunde – Farbenblind

Du interessierst dich für politische Themen und Geschichte? Dann bist du bei der Buchstunde genau richtig. Gemeinsam suchen wir uns einmal im Monat einen Roman aus – spannend und gut zu lesen.

In der Buchstunde sprechen wir dann über das Buch und den politischen Hintergrund. Da dürfen auch Leute mitmachen, die das Buch nicht (ganz) gelesen haben.

 Wir freuen uns darauf gemeinsam zu lesen und über die Bücher zu sprechen.

Farbenblind von Trevor Noah

Trevor Noah ist 1984 in Johannisburg (Südafrika) geboren worden, während der Apartheid. Trevor Noahs Mutter ist eine Xhosa und sein Vater ein Schweitzer. Trevor Noah ist einzigartig aufgrund seiner Herkunft, diese war während der Apartheid verboten. Das Buch ist biografisch, also Geschichten aus dem Leben des Autors.

In Trevor Noahs Viertel sind alle schwarz, nur er nicht. Auf seiner Schule sind alle weiß, nur er nicht. Er fällt immer auf und fühlt sich oft wie ein Chamäleon, dass sich versucht an seine Umgebung anzupassen.

Beim Lesen merkt man sofort, dass Trevor Noah auch Comedian ist.Das Buch ist superlustig, obwohl viele Situationen eher ernst und traurig sind. Das Buch handelt über Trevor Noahs Kindheit und Jugend, ihm passieren typische Teenager Dinge: er ist verliebt, streitet sich mit seiner Mutter, ist plötzlich begehrt durch eine neue Frisur.

Das kommt einem oft von sich selbst bekannt vor, weil er so einfühlsam und ehrlich schreibt. Trotzdem ist das politische System und der Rassismus immer präsent und Trevor Noah wächst ganz anders auf als man selbst.

Trevor Noah beschreibt die Apartheid in Südafrika und erklärt anschaulich das System, auf dem sie beruht. Durch das Buch erfährt man viel über die Apartheid in Südafrika und das Leben im Township Soweto.

In der Buchstunde von Farbenblind wollen wir über Rassismus und über die Apartheid sprechen.

Wann: 3. Mai, 17 Uhr
Wer: Kinder von 12-14 Jahren
Wo: online

KJR-Papier: Jugend im Lockdown

Als Teil des Kölner Jugendrings fordern wir, die Jugendarbeit auch in der Pandemie soweit es geht zu ermöglichen. Wir sind kein „nice-to-have“, wir sind dringend notwendig!

Das Papier:

Beziehungen erhalten – Unterstützung sichern: Benachteiligte junge Menschen in Köln im Lockdown stärken!

Jugendförderung bietet dringend notwendige Ergänzung zu Schule, Kita und Familie. Bundesweit wird der größte Teil des gesellschaftlichen Lebens aufgrund der Bekämpfung der Corona-Pandemie bis mindestens Mitte März größtenteils nicht stattfinden. Auch die Angebote der Kinder- und Jugendförderung in Präsenz sind deutlich eingeschränkt.

Dabei benötigen insbesondere diejenigen vulnerablen Adressatengruppen, die in prekären Verhältnissen leben oder von Armutsrisiken betroffen sind, verstärkt unsere Unterstützung.[1] Gerade junge Menschen wenden sich immer häufiger an die Einrichtungen der Jugendförderung und fragen nach Beratung, Hilfe und Unterstützung, die sie unter den derzeitigen Vorgaben nicht erhalten (Freizeit, Beziehung, Kontakt, etc.). Dieser Adressatengruppe stehen in der Regel deutlich weniger mediale und digitale Mittel zur Verfügung, um Kontakt zu halten, sich zu informieren und sich mit notwendigen Unterstützungsangeboten der Jugend(sozial)arbeit zu vernetzen.

Hier werden direkte Unterstützung und Angebote benötigt: Kinder und Jugendliche brauchen sichere Orte. Orte an denen ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden. Orte, zu denen sie hingehen können, wenn das familiäre Umfeld die eigene körperliche und seelische Unversehrtheit nicht sicherstellen kann. Orte, die verlässliche, dauerhafte Beziehungen bieten. Orte, an denen sich jemand zuverlässig kümmert. Solche sicheren Orte sind Einrichtungen sowie Angebote der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit. Studien aus dem Frühjahr 2020 unterstreichen nachdrücklich die Feststellung des 15. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung, dass die Kinder- und Jugendarbeit „für ihre Zielgruppe weiterhin ein wichtiges institutionelles Gefüge des Aufwachsens“ ist.[2]

Wir unterstützen die geplanten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Digitale Angebote sind sinnvoll, erreichen aber nicht alle Kinder und Jugendlichen. Gerade in einem verstärkten Lockdown ist auch eine persönliche und analoge Erreichbarkeit der Fachkräfte für ihre Adressatengruppen wichtig und von daher unbedingt abzusichern[3], um junge Menschen in dieser gesellschaftlichen Krisensituation und bei spezifischen Problemlagen zu unterstützen und nicht allein zu lassen.[4]

Daher fordern wir:

  • Der Jugend(sozial)arbeit alle Voraussetzungen (Schnelltest, Impfungen, Masken und Hygienemittel) für eine Arbeit in der Pandemie kostenlos zur Verfügung zu stellen
  • Die Arbeit der Jugendeinrichtungen, Jugendverbände und Jugendorganisationen als systemrelevant anzuerkennen und finanzielle Ausstattung zu sichern
  • Das Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft eine Strategie zur Förderung/ Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement nach der Corona Pandemie in der Jugend(sozial)arbeit entwickelt
  • Einen gemeinsamen Austausch mit Verwaltung zum Abbau von Bürokratie, damit es eine Flexibilität in der Planung gibt

Uns ist bewusst, dass aufgrund der immer noch hohen Inzidenzzahl und der erforderlichen Maßnahmen derzeit nicht alle Inhalte und Angebote einer regulären Kinder- und Jugendarbeit gemäß SGB VIII umgesetzt werden können. Jedoch sind die hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierten im Arbeitsfeld befähigt und motiviert, Angebote fokussiert zur Verfügung zu stellen. Damit bietet die Jugendförderung eine dringend notwendige Ergänzung zu Schule, Kita und Familie.

Der Vorstand des Kölner Jugendring e.V.

Grundlage für diese Stellungnahme ist das Positionspapier des Arbeitskreises G5 von 03.02.2021 (https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2021/02/Positionspapier-G5_Corona.pdf )

[1] vgl. Baumann, 2020: in Dokumentation der Online-Fachwerkstatt: „Trifft Corona alle gleich?“ -Gesundheitsfördernde Jugendarbeit in der Krise, Verweis auf Lancker/Parolin, 2020 für Kinder und Jugendliche in Armut verschärft sich die Situation in vielfältiger Weise in der CoronaKrise; besonders vulnerable Gruppen

[2] vgl. Voigts, Gunda, 2020: HAW Hamburg Studie: benennt vielfältige Angebote, diverse Kommunikationskanäle und macht deutlich, dass junge Menschen gleicher maßen digital und analog erreicht werden müssen

[3] gemäß JuCo-Studie 2020 berichteten 12% der jungen Menschen von „massiv belasteter Stimmung zu Hause“

[4] vgl. Baumann, 2020: Corona-Schutzmaßnahmen in ihrer Effizienz wirksam ausgestalten, jedoch hinsichtlich ihrer Wirkungen auf junge Menschen u.a. psychische Belastung, Kindeswohlgefährdung etc. gründlich abwägen.

Update: Osteraction im F-Ring

Unsere Osteraction findet online statt!
Während die Leute weiter an die Arbeit müssen, dürfen wir uns für unsere Angebote nur online treffen. Wir haben damit aber schon gerechnet und deshalb ein cooles Alternativ-Programm vorbereitet. Wir werden spielen, basteln, einen Beauty-Workshop machen und vieles mehr.
Meldet euch schnell an, damit ihr noch rechtzeitig euer Materialpaket erhaltet! Das senen wir euch dann zu.

Da die Veranstaltung online stattfinden wird, planen wir sie etwas kürzer. Sie wird vorraussichtlich vom 1.-3.4. stattfinden, also von Gründonnerstag bis Karsamstag, jeweils von 14-17 Uhr.
Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Vom 01.04 bis 07.04.21 werden wir uns gemeinsam ein paar schöne Ferientage machen. Bereits im Sommer haben wir bei einer ähnlichen Veranstaltung Tagesausflüge gemacht, Stadtführungen besucht, Fahrradtouren unternommen, gebastelt und vieles mehr.

Wir halten uns an die aktuellen Corona-Bestimmungen. Stand 10.3. heißt das, dass Kinder unter 14 Jahren drinnen in 5er Gruppen sein dürfen, draußen mit bis zu 20 Personen – jeweils mit Maske und Abstand. Wir halten euch dazu bei Anmeldung auf dem Laufenden.

Die Teilnehmenden der Sommer-Erholung haben sich gewünscht, um Ostern herum das Programm selbst zu bestimmen. Daher werden die Teilnehmenden der Osteraction in den ersten Tagen gemeinsam entscheiden, was sie machen wollen.

Für Kinder von 8 bis 14 Jahren.