Buchstunde – Blumen für den Führer

Hitler als netter Gastgeber für die ganze Welt, kannst du dir schwer vorstellen? 1936 zur Sommerolympia wurde genau dies von der Nazi-Propaganda inszeniert.

Den Blumenstrauß zur Eröffnung der Olympia überreicht ein blondes, blauäugiges und hübsches Mädchen. Dieses Mädchen ist Reni, die Hauptperson des Buches. Reni ist 15 Jahre alt und wurde aufgrund ihres Aussehens ausgewählt.

Doch für Reni ändert sich ihr bisheriges Leben dadurch sehr. Sie wird viel vorgezeigt. Ihr Aussehen passt gut für die Nazis ins Bild des „Arier“.

Reni selber ist fasziniert und ehrfürchtig bei dem Gedanken Adolf Hitler persönlich zu treffen. Sie muss sich dafür jedoch verändern und soll auch ihren Freundeskreis an ihr neues Leben anpassen.

Das Buch wird ab 12 Jahren empfehlen. Der Roman wurde oft kritisiert, da Reni ihr verhalten wenig in Frage stelle, diese Kritik wollen wir prüfen und in der Buchstunde besprechen.

In der Buchstunde von „Blumen für den Führer“ wollen wir über NS-Propaganda und deren Einfluss auf Jugendliche sprechen.

Wann: 5.7.21; 17 Uhr
Wo: Bottmühle (Severinswall 32, Köln)
Wer: Kinder von 12-14 Jahren

Buchstunde – „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“ von Sherman Alexie

Unsere Buchstunde geht in die zweite Runde!
Diesmal sprechen wir über das Buch „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“. Sherman Alexie (der Autor) gehört wie die Hauptperson Arnold Spirit zur Gruppe der Spokane in den USA und bezeichnet sich selbst als „Indianer“.


Arnold Spirit beschließt mit 14 Jahren auf eine Schule außerhalb seines Reservates zu gehen, um eine bessere Schulbildung zu bekommen. Auf seiner neuen Schule befinden sich nur weiße Mittelschicht-Kinder. Arnold Spirit fühlt sich als „Teilzeit -Indianer“, wenn er zwischen der neuen Schule und dem Reservat wechselt. Im Reservat gilt Arnold Spirit deshalb bei einigen als Verräter, auch bei seinem besten Freund. Im Buch geht es aber auch um Arnolds Hobby Zeichnen, Basketball und Bücher. Und ob die schöne Penelope aus der neuen Schule Arnold Spirit nur benutzt, um ihren konservativen Vater zu ärgern.


Das Buch hat schöne Zeichnungen und humorvolle Wortspiele. Es ist autobiografisch, die Geschichten und Zeichnungen sind inspiriert aus der Jugend des Autor Sherman Alexie. Wir wollen es uns gemeinsam anschauen, um so mehr über die Situation der Ureinwohner*innen in den USA zu erfahren, und über Diskriminierung und Rassismus sprechen.

  • Für Kinder von 12-14 Jahren
  • Am 7. Juli um 17 Uhr
  • online über Zoom

Sommerzeltlager 2021

Dieses Jahr fahren wir im Sommer nach Döbriach in Kärnten (Österreich).
Hier gibt es einen See, Berge und viele tolle Möglichkeiten die Freizeit zu verbingen.

Der F-Ring (8-14 Jahre) und SJ-Ring (ab 15 Jahren) sind nebeneinander auf dem Platz. Beide Zeltlager sind demokratisch aufgebaut: Gemeinsam entscheiden wir, wie wir den Tag gestalten. Alle können mitbestimmen. Wir achten gemeinsam darauf, dass alle eine gute Zeit haben. Die Unterbringung erfolgt in Zelten gemischtgeschlechtlich.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt beim F-Ring liegt auf der Situation nicht-sesshafter Menschen. Der SJ-Ring hat als Thema Materialistischen Feminismus. Dabei wollen wir uns anschauen, wie Ungleichberechtigung mit unserer Gesellschaft zu tun hat.

Weil die Prüfungen von den F-Helfern so blöd gelegt wurden, fährt der F-Ring dieses Jahr eine Woche später in Zeltlager. Für beide Ringe erfolgt die Anreise gemeinsam per Bus aus Köln.

Hardfacts:
Wo: Döbriach
Wann: 31.07-13.08. (F-Ring); 23.07-13.08. (SJ-Ring)
TNB: 290 € (F-Ring) ; 350 € (SJ-Ring)


Niemand soll zuhause bleiben, weil das Geld fehlt. Meldet euch im Büro, und wir finden eine solidarische Lösung.

Buchstunde – Farbenblind

Du interessierst dich für politische Themen und Geschichte? Dann bist du bei der Buchstunde genau richtig. Gemeinsam suchen wir uns einmal im Monat einen Roman aus – spannend und gut zu lesen.

In der Buchstunde sprechen wir dann über das Buch und den politischen Hintergrund. Da dürfen auch Leute mitmachen, die das Buch nicht (ganz) gelesen haben.

 Wir freuen uns darauf gemeinsam zu lesen und über die Bücher zu sprechen.

Farbenblind von Trevor Noah

Trevor Noah ist 1984 in Johannisburg (Südafrika) geboren worden, während der Apartheid. Trevor Noahs Mutter ist eine Xhosa und sein Vater ein Schweitzer. Trevor Noah ist einzigartig aufgrund seiner Herkunft, diese war während der Apartheid verboten. Das Buch ist biografisch, also Geschichten aus dem Leben des Autors.

In Trevor Noahs Viertel sind alle schwarz, nur er nicht. Auf seiner Schule sind alle weiß, nur er nicht. Er fällt immer auf und fühlt sich oft wie ein Chamäleon, dass sich versucht an seine Umgebung anzupassen.

Beim Lesen merkt man sofort, dass Trevor Noah auch Comedian ist.Das Buch ist superlustig, obwohl viele Situationen eher ernst und traurig sind. Das Buch handelt über Trevor Noahs Kindheit und Jugend, ihm passieren typische Teenager Dinge: er ist verliebt, streitet sich mit seiner Mutter, ist plötzlich begehrt durch eine neue Frisur.

Das kommt einem oft von sich selbst bekannt vor, weil er so einfühlsam und ehrlich schreibt. Trotzdem ist das politische System und der Rassismus immer präsent und Trevor Noah wächst ganz anders auf als man selbst.

Trevor Noah beschreibt die Apartheid in Südafrika und erklärt anschaulich das System, auf dem sie beruht. Durch das Buch erfährt man viel über die Apartheid in Südafrika und das Leben im Township Soweto.

In der Buchstunde von Farbenblind wollen wir über Rassismus und über die Apartheid sprechen.

Wann: 3. Mai, 17 Uhr
Wer: Kinder von 12-14 Jahren
Wo: online

KJR-Papier: Jugend im Lockdown

Als Teil des Kölner Jugendrings fordern wir, die Jugendarbeit auch in der Pandemie soweit es geht zu ermöglichen. Wir sind kein „nice-to-have“, wir sind dringend notwendig!

Das Papier:

Beziehungen erhalten – Unterstützung sichern: Benachteiligte junge Menschen in Köln im Lockdown stärken!

Jugendförderung bietet dringend notwendige Ergänzung zu Schule, Kita und Familie. Bundesweit wird der größte Teil des gesellschaftlichen Lebens aufgrund der Bekämpfung der Corona-Pandemie bis mindestens Mitte März größtenteils nicht stattfinden. Auch die Angebote der Kinder- und Jugendförderung in Präsenz sind deutlich eingeschränkt.

Dabei benötigen insbesondere diejenigen vulnerablen Adressatengruppen, die in prekären Verhältnissen leben oder von Armutsrisiken betroffen sind, verstärkt unsere Unterstützung.[1] Gerade junge Menschen wenden sich immer häufiger an die Einrichtungen der Jugendförderung und fragen nach Beratung, Hilfe und Unterstützung, die sie unter den derzeitigen Vorgaben nicht erhalten (Freizeit, Beziehung, Kontakt, etc.). Dieser Adressatengruppe stehen in der Regel deutlich weniger mediale und digitale Mittel zur Verfügung, um Kontakt zu halten, sich zu informieren und sich mit notwendigen Unterstützungsangeboten der Jugend(sozial)arbeit zu vernetzen.

Hier werden direkte Unterstützung und Angebote benötigt: Kinder und Jugendliche brauchen sichere Orte. Orte an denen ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden. Orte, zu denen sie hingehen können, wenn das familiäre Umfeld die eigene körperliche und seelische Unversehrtheit nicht sicherstellen kann. Orte, die verlässliche, dauerhafte Beziehungen bieten. Orte, an denen sich jemand zuverlässig kümmert. Solche sicheren Orte sind Einrichtungen sowie Angebote der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit. Studien aus dem Frühjahr 2020 unterstreichen nachdrücklich die Feststellung des 15. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung, dass die Kinder- und Jugendarbeit „für ihre Zielgruppe weiterhin ein wichtiges institutionelles Gefüge des Aufwachsens“ ist.[2]

Wir unterstützen die geplanten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Digitale Angebote sind sinnvoll, erreichen aber nicht alle Kinder und Jugendlichen. Gerade in einem verstärkten Lockdown ist auch eine persönliche und analoge Erreichbarkeit der Fachkräfte für ihre Adressatengruppen wichtig und von daher unbedingt abzusichern[3], um junge Menschen in dieser gesellschaftlichen Krisensituation und bei spezifischen Problemlagen zu unterstützen und nicht allein zu lassen.[4]

Daher fordern wir:

  • Der Jugend(sozial)arbeit alle Voraussetzungen (Schnelltest, Impfungen, Masken und Hygienemittel) für eine Arbeit in der Pandemie kostenlos zur Verfügung zu stellen
  • Die Arbeit der Jugendeinrichtungen, Jugendverbände und Jugendorganisationen als systemrelevant anzuerkennen und finanzielle Ausstattung zu sichern
  • Das Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft eine Strategie zur Förderung/ Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement nach der Corona Pandemie in der Jugend(sozial)arbeit entwickelt
  • Einen gemeinsamen Austausch mit Verwaltung zum Abbau von Bürokratie, damit es eine Flexibilität in der Planung gibt

Uns ist bewusst, dass aufgrund der immer noch hohen Inzidenzzahl und der erforderlichen Maßnahmen derzeit nicht alle Inhalte und Angebote einer regulären Kinder- und Jugendarbeit gemäß SGB VIII umgesetzt werden können. Jedoch sind die hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierten im Arbeitsfeld befähigt und motiviert, Angebote fokussiert zur Verfügung zu stellen. Damit bietet die Jugendförderung eine dringend notwendige Ergänzung zu Schule, Kita und Familie.

Der Vorstand des Kölner Jugendring e.V.

Grundlage für diese Stellungnahme ist das Positionspapier des Arbeitskreises G5 von 03.02.2021 (https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2021/02/Positionspapier-G5_Corona.pdf )

[1] vgl. Baumann, 2020: in Dokumentation der Online-Fachwerkstatt: „Trifft Corona alle gleich?“ -Gesundheitsfördernde Jugendarbeit in der Krise, Verweis auf Lancker/Parolin, 2020 für Kinder und Jugendliche in Armut verschärft sich die Situation in vielfältiger Weise in der CoronaKrise; besonders vulnerable Gruppen

[2] vgl. Voigts, Gunda, 2020: HAW Hamburg Studie: benennt vielfältige Angebote, diverse Kommunikationskanäle und macht deutlich, dass junge Menschen gleicher maßen digital und analog erreicht werden müssen

[3] gemäß JuCo-Studie 2020 berichteten 12% der jungen Menschen von „massiv belasteter Stimmung zu Hause“

[4] vgl. Baumann, 2020: Corona-Schutzmaßnahmen in ihrer Effizienz wirksam ausgestalten, jedoch hinsichtlich ihrer Wirkungen auf junge Menschen u.a. psychische Belastung, Kindeswohlgefährdung etc. gründlich abwägen.

Update: Osteraction im F-Ring

Unsere Osteraction findet online statt!
Während die Leute weiter an die Arbeit müssen, dürfen wir uns für unsere Angebote nur online treffen. Wir haben damit aber schon gerechnet und deshalb ein cooles Alternativ-Programm vorbereitet. Wir werden spielen, basteln, einen Beauty-Workshop machen und vieles mehr.
Meldet euch schnell an, damit ihr noch rechtzeitig euer Materialpaket erhaltet! Das senen wir euch dann zu.

Da die Veranstaltung online stattfinden wird, planen wir sie etwas kürzer. Sie wird vorraussichtlich vom 1.-3.4. stattfinden, also von Gründonnerstag bis Karsamstag, jeweils von 14-17 Uhr.
Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Vom 01.04 bis 07.04.21 werden wir uns gemeinsam ein paar schöne Ferientage machen. Bereits im Sommer haben wir bei einer ähnlichen Veranstaltung Tagesausflüge gemacht, Stadtführungen besucht, Fahrradtouren unternommen, gebastelt und vieles mehr.

Wir halten uns an die aktuellen Corona-Bestimmungen. Stand 10.3. heißt das, dass Kinder unter 14 Jahren drinnen in 5er Gruppen sein dürfen, draußen mit bis zu 20 Personen – jeweils mit Maske und Abstand. Wir halten euch dazu bei Anmeldung auf dem Laufenden.

Die Teilnehmenden der Sommer-Erholung haben sich gewünscht, um Ostern herum das Programm selbst zu bestimmen. Daher werden die Teilnehmenden der Osteraction in den ersten Tagen gemeinsam entscheiden, was sie machen wollen.

Für Kinder von 8 bis 14 Jahren.

Gedenkfahrt Budapest (neuer Termin)

Faschistische Internationale – Gestern und Heute

Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder bei einer Gedenkfahrt mit dem Nationalsozialismus/ Faschismus auseinandersetzen. Dabei reisen wir diesmal nach Budapest. Inhaltlich soll es um die Zusammenarbeit der verschiedenen faschistischen Bewegungen in Europa gehen. Dabei werden wir natürlich auch die Folgen für Jüd*innen und andere Verfolgte in Budapest in den Blick nehmen. Insbesondere wollen wir schauen, was wir aus der historischen Betrachtung für unser heutiges Engagement gegen neue Rechte Bewegungen und deren internationale Vernetzung lernen können.

Wie in den vergangenen Jahren werden wir wieder sehr selbstbestimmt arbeiten. Dabei übernehmt ihr Verantwortung für die Inhalte und wir entscheiden gemeinsam, wann wir welches Programm machen. Daher gehört auch diesmal ein Verbindliches Vor- und Nachbereitungswochenende zu der Fahrt.

Vom 01.10. bis 03.10.21 wollen wir gemeinsam die Fahrt vorbereiten und Inhalte gemeinsam erarbeiten. Zur Nachbereitung treffen wir uns dann noch einmal vom 29.10. bis 31.10.21

Der Teilnahmebeitrag beträgt 50,-€. Wenn du Probleme hast, den Betrag aufzubringen, wende dich vertrauensvoll an unser Büro.

Wir werden uns an aktuelle Corona-Schutz-Bestimmungen halten. Wir informieren euch, wie diese aussehen.

Wann: 8.-16.10.2021

Vor-/ Nachbereitung: 01.-03.10.21 und 29.-31.10.2021 beide Wochenenden sind verpflichtend

Wo: Budapest (gemeinsame Anreise aus Köln)

Wer: Jugendliche ab 15 Jahren

Antifaschistisches Gedenkcamp in Blomberg

UPDATE:
Aufgrund der pandemischen Situation können wir das Camp nicht wie geplant durchführen und veschieben es daher auf Himmelfahrt 2022.

Als wir auf der Bundeskonferenz 2019 beschlossen haben, den Kampf gegen den rechten Terror zu unserem Schwerpunktthema zu machen, konnten wir noch nicht absehen welche Tragweite das Thema gesamtgesellschaftlich entfalten würde. War die Lage schon vorher dramatisch, zeigten uns die Anschläge von Hanau und Halle, sowie der Mord an Walter Lübcke und die anhaltenden Skandale in deutschen Sicherheitsbehörden, wie es um unsere gesellschaftliche Situation bestellt ist.

Wir wollen uns mit diesem Camp daher den Raum und die Zeit geben, unsere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem rechten Terror und unserer antifaschistischen Gedenkarbeit für die Opfer zu vertiefen, sowie pädagogische und politische Perspektiven zu entwickeln. Wir wollen das an einem Ort tun, der wie kein anderer für die Praxis unserer sozialistischen Kinder- und Jugendverbandsarbeit steht: Dem Zeltlager.

Wir werden gemeinsam lernen, diskutieren, analysieren, aber auch als Gemeinschaft zusammenkommen und die Solidarität feiern, die unsere antifaschistische Arbeit auszeichnet.

Alles weitere erfahrt ihr demnächst hier, in den sozialen Medien und auf www.wir-falken.de

13.-16.05.2021
Für Jugendliche ab 15 Jahren.
TNB: 60 € (Für Mitglieder: 50€)
Gemeinsame Anreise aus Köln.

Veranstaltungsreihe gegen Rechten Terror

Weiterhin ist Rechter Terror eine Gefahr, der wir uns entgegenstellen. Vor einigen Tagen auf der Kundgebung „Ein Jahr nach Hanau“, an Himmelfahrt bei dem Gedenkcamp in Blomberg und in unserem täglichen Handeln.

Mittlerweile ist auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dass Rechter Terror ein Problem ist. Doch wirklich verstanden? Im Urteil gegen den Mörder von Walter Lübcke war von einem Einzeltäter die Rede – die Hintergründe von rechten Netzwerken wurden ausgeblendet.

Das ist nicht neu: Als die Mordserie des NSU endlich als Taten von Nazis anerkannt wurden, versuchte die Staatsanwaltschaft die Ermöglichungsstrukturen mehr schlecht als recht zu verwischen und sprach von einem „Terrortrio“. Wahlweise werden rechte Täter auch als „psychisch krank“ bezeichnet – so wird ihre Tat quasi zufällig.

Wir wollen Rechtem Terror die Grundlage entziehen. Dafür müssen wir ihn verstehen. In Lesekreisen schauen wir uns in Kleingruppen kurze Texte an, die wichtige Elemente des Rechten Terrors beleuchten. Die Lesegruppen teilen wir bei der Veranstaltung nach Interesse ein. Die Textgrundlagen bekommt ihr bei Anmeldung zugeschickt.

Im Film Der Kuaför aus der Keuptstraße wird der Nagelbombenanschlag in Köln und die darauffolgenden Ermittlungen der Polizei dargestellt. Diese verdächtigten lange nur die Betroffenen und verletzten sie so ein zweites Mal. Ihr bekommt nach Anmeldung den Link für den Stream zugeschickt. Anschließend reden wir in Kleingruppen über den Inhalt und was das für uns heißt.

Den Abschluss macht der Vortrag (K)Ein Einzeltäter mit Caro Keller von NSU-watch. Getragen von einem runden Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen, die seit über einem Jahrzehnt zu dem Themenkomplex arbeiten, begleitet NSU-watch Prozesse und Untersuchungsausschüsse zu Rechtem Terror: Zum NSU und Anschlag von Halle, zum Mord an Walter Lübcke und Ahmed E.. Sie haben Zugang zu einem umfangreichen Wissen über den NSU und die Neonazi-Szene. Wir sammeln deshalb während der ersten drei Veranstaltungen Fragen, die wir uns nicht selbst erklären können. So können wir die einzelnen Fäden zu einem Gesamtbild verbinden.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.
Einsteiger*innen-freundlich.
Kein Teilnahmebeitrag.
Veranstaltet in Kooperation von SJ – Die Falken Köln und DIDF-Jugend Köln.
Links für den Film-Stream, die Diskussionen/ Lesekreise sowie die Zeitschrift für die Lesekreise in Papierform gibt’s nach der Anmeldung.

Frischer Wind im F-Ring

Du bist zwischen (6) 8 und 14 Jahre alt? Du hast Lust auf coole Leute?

Du möchtest selbst entscheiden, was du in deiner Freizeit machst? Vielleicht interessierst du dich auch schon für Politik und die Gesellschaft – also Fragen dazu, wie wir miteinander leben und umgehen?

Einmal im Monat treffen wir uns in der F-Ring Gruppe.
Je nach Coronazahlen online, draußen oder in der Bottmühle.

Unsere ersten Treffen sind online über Zoom. Wir treffen uns um 16 Uhr.

Am 23.01 spielen wir Codegames. Dann wird es im Februar eine kleine Karnevalsparty geben. Am 20.03 gibt es kleine Bastelpakete und einen Quiz zum Thema Feminismus. Die Themen und Aktionen für die nächsten Treffen können sich die Teilnehmer*innen selber aussuchen.

Wenn du dich hier anmeldest, sagen wir dir Bescheid, wo wir uns treffen.
Wir freuen uns auf dich!