Kinderzeltlager 2024

Ahoi! Am 21.07.24 setzen wir die Segel Richtung Schwangau. Dieses Jahr dreht sich bei uns auf dem Zeltlager alles um das Thema „Piraten“. Mit weiteren Falken-Gruppen aus NRW machen wir zwei Wochen lang Dinge die uns Spaß machen – spielen, schwimmen, Piraten-Partys, am lagerfeuer sitzen und Ausflüge in die Berge. Dabei sind wir in gemischt-geschlechtlichen Zeltgruppen untergebracht. Rund um die Gruppen organisieren wir unsere Tage und entscheiden gemeinsam über all das, was wir erleben möchten.

Wie immer soll bei uns Kohle kein Grund sein zu Hause zu bleiben. Meldet euch bitte im Büro, falls das ein Thema ist. Wir können öffentliche Zuschüsse organisieren, Ratenzahlungen vereinbaren oder bei Schlafsack und Isomatte supporten.

Für Fragen steht unser Büro gern zur Verfügung. Vor dem Zeltlager wird es für die angemeldeten auch noch einen Infoabend geben.

Facts:
Wann: 21.07. – 04.08.24
Wer: Kinder von 6 bis 14 Jahren (das Jugendzeltlager ist nebenan).
Wo: Schwangau (gemeinsame Busanreise aus Köln)
Teilnahmebeitrag: 370 €

Sommerzeltlager 2024 für Jugendliche

Komm mit in’s Zeltlager! Gemeinsam verbringen wir die besten Wochen des Jahres und organisieren uns nach unseren Interessen und Bedürfnissen.

Dieses Jahr geht es auf den Falkenzeltplatz in Schwangau, unterhalb von Schloss Neuschwanstein in Bayern. Vor Ort entscheiden wir selber, was wir machen wollen: Ausflüge, gemeinsam klüger werden, feiern, wir chillen und gehen schwimmen.
Dabei sind wir in gemischt-geschlechtlichen Zeltgruppen untergebracht. In diesen von 6 bis 8 Leuten treffen wir uns auch einmal am Tag um sicherzugehen, dass alle sich wohlfühlen und mitentscheiden können, was passiert.
Den Rest des Tages verbringen wir unsere Zeit in spontanen Neigungsgruppen, Workshops oder auch mal allein. Das Oberthema des SJ-Rings (Jugendliche ab 15 Jahren) wird sein „Was tun gegen Rechtsruck?“. Hierzu wird es auch das ein oder andere Workshopangebot geben. Genaueres planen wir noch. Falls ihr an bestimmten Themen besonders interessiert seid oder selber Input-Ideen habt (zu machen oder selbst dran teilzunehmen) sagt gern Bescheid!

Wie immer soll Kohle kein Grund sein zu Hause zu bleiben. Meldet euch im Büro, falls das für euch ein Thema ist.

Facts:
Wann: 21.07. – 04.08.2024
Wo: Falkenplatz Schwangau (gemeinsame Anreise aus Köln)
Wer: Jugendliche von 15-20 Jahren (Kinder haben nebenan eigenes Camp)
Teilnahmebeitrag: 370 € all-inclusive, falls knapp: Geld ist kein Problem!

JULEICA-Schulung kompakt

Du willst Gruppen anleiten, einen Lesekreis anbieten oder einfach nur verstehen, wieso jede Gruppe die selben Phasen durchläuft? Als das lernt man bei der Juleica-Schulung!

In der Woche vor Ostern gibt es in unserem Bildungszentrum wieder einen viertägigen Kompaktkurs. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei uns persönlich oder hier über das Anmeldeformular an.
Dann können wir auch zusammen hinfahren.

Ausschreibungstext:
Ready to Ehrenamt – JuLeiCa Schulung 2024

Die Inhalte der Jugendleiter*innencard werden in der Woche vor Ostern kompakt in vier Tagen vermittelt. Wir beschäftigen uns dabei intensiv mit den theoretischen Grundlagen der Gruppenarbeit mit stetigem Praxisbezug. Rechtliche Themen wie Aufsichtspflicht und Kinderschutz, pädagogische Grundlagen der Gruppendynamik und Erziehungsmodelle, sowie Ideen für die praktische Arbeit sind Bestandteile der Schulung.

Am Ende des Seminars erhalten die Teilnehmer*innen eine Bescheinigung zur Beantragung der Jugendleiter*innencard (JuLeiCa). Mehr Infos auf www.juleica.de

Termin: Montagmittag, 25.03.2024 bis Donnerstagmittag, 28.03.2024

Zielgruppe: an der JuLeica Interessierte ab 16 Jahren

Kosten: 50 € inklusive Übernachtung und Verpflegung

Hinweis: Ein für die Beantragung der JuLeiCa benötigter Erste-Hilfe-Kurs ist nicht in der Schulung enthalten. Diesen bieten wir als KV etwa am 20.01.24 kostenlos an.

AK Kritische Pädagogik

Wir wollen einen AK kritische Pädagogik hochziehen! Also eine Struktur, um sich darüber auszutauschen wie das zusammengehen kann mit Pädagogik und der Überwindung von Herrschaft. Wieso das so schwer ist, obwohl die meisten das beste wollen. Und wie man versuchen kann dran zu bleiben, ohne sich von der Macht der anderen und der eigenen Ohnmacht dumm oder krank machen zu lassen.

In einigen anderen Städten organisieren Falkengliederungen sowas schon. Es bietet sich an, sowas mit den den Falken zu machen, weil hier diese Debatten schon seit 100 Jahren geführt werden und dementsprechend ein bisschen Material zusammen getragen wurde. Es gibt aber (leider?) keinen festen Kanon, der auswendig gelernt werden kann. Wir müssen trotzdem zusammen schauen, welche Argumente uns einleuchten und welche Analysen und Strategien für welches Problem greifen. Außerdem haben wir Räume und Ressourcen, um zB Mal zusammen wegzufahren und ein Seminarwochenende oder so zu machen.

Bei einem ersten Treffen schauen wir, was uns interessiert und wie wir gemeinsam Sachen machen können, dass es passt. Wir können uns über unser Studium oder unsere Arbeit austauschen, interessante Referate nochmal in dem Kreis diskutieren, Grundlagentexte zu kritischer Pädagogik lesen oder Methoden reflektieren – je nachdem, worauf wir Bock haben. Als Kinder- und Jugendverband richten sich unsere Angebote maßgeblich an Menschen unter 27 Jahren. Wenn du dir unsicher bist, ob das passt, sag gern Bescheid!

Erstes Treffen:

13.12.23 20 Uhr in der Bottmühle (Severinswall 32, Köln)

Wüstentage: Klimakämpfe

Die Wüstentage der Falken Köln hatten letztes Jahr Premiere. Weil sie richtig gut ankamen, gehen wir jetzt hoch motiviert in die zweite Runde.

Bei den Wüstentagen bilden wir für eine Woche eine WG auf Zeit. Wir haben Schule, Uni, Ausbildung – aber danach essen wir zusammen im Naturfreundehaus, machen Abendprogramm und übernachten dort. Ein bisschen Zeltlager-Vibe im Alltag.

An etwa der Hälfte der Abende legen wir den Fokus auf die aktuelle Situation der Klimabewegung nach fünf Jahren FfF:
Was ist der system change abseits von Kleinbauer- und Sammler-Fantasien, Green capitalism und autoritärem Öko-Staat? Was kann die Klimakrise auch gegen die Interessen der Mächtigen verhindern und wo stehen wir? Wenn ein Großteil der Klimaschädigung auf’s Konto von Superreichen und Konzernen geht – wie präsentieren wir die Rechnung?

Ansonsten machen wir einfach worauf wir Bock haben, machen Lagerfeuer, singen, spielen, hängen ab oder kümmern uns auch zwischendurch mal um die Hausaufgaben. Was die Gruppe betrifft regeln wir zusammen im Plenum, es gibt aber auch ein paar Leute, die schon einiges vorbereiten.

Genauere Infos folgen – teuer wird’s aber nicht und Kohle soll eh niemanden abhalten mitzukommen. Falls ihr Fragen habt sagt Bescheid, wir finden ne solidarische Lösung.

Reihe: Diversität der Ausbeutung

Die SJD – Die Falken, LV NRW organisieren bei uns in der Botti (und auf Zoom) eine Veranstaltungsreihe zur Diversität der Ausbeutung. Das Buch ist nicht nur inhaltlich stark, sondern wird grad in ganz vielen Linken Ecken gelesen und manchmal auch gemeinsam diskutiert. Wir finden’s richtig stark, dass zu den Treffen so coole Referent_innen organisiert werden konnten und freuen uns darauf, uns das Thema gemeinsam anzueignen und den Leuten Fragen direkt stellen zu können. Alle, die noch kein eigenes Exemplar haben, bekommen eins gestellt. Ehre!

Termine am 31.8., 14.9., 28.9., 11.10.23.
Für Fragen und Anmeldung zum Lesekreis (ob Präsenz oder digital) schreibt Nila unter nila.kadi@falken-nrw.de

Ankündigung:

„Christian Frings, Köln, Autor und Aktivist, beschäftigt sich seit den 1970er-Jahren mit der Kapitalismuskritik von Karl Marx, globalen Klassenkämpfen und dem kapitalistischen Weltsystem. In den 1980er Jahren beteiligte er sich an der Hausbesetzerbewegung und er unterstützt selbstständige Arbeitskämpfe, wie zuletzt den wilden Streik von rumänischen Erntearbeiter*innen in Bornheim bei Bonn im Mai 2020. Er schreibt in Zeitschriften wie analyse & kritik, Prokla oder express, moderiert Lesekreise zum „Kapital“ und ist Teamer bei der jährlichen Marx-Herbstschule in Berlin. Sein Geld verdient er heute als Übersetzer von linker Theorie aus dem Englischen, von Autor:innen wie David Harvey, Beverly Silver, Giovanni Arrighi, Vivek Chibber, Søren Mau oder Walter Rodney.

Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin und lebt in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen marxistische Gesellschaftstheorie, (Anti-)Rassismus, Migration und Polizeigewalt. Für die Rosa Luxemburg Stiftung gibt sie Kurse zum Marxschen Kapital. Politisch ist sie unter anderem aktiv im Vorstand der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland.

Eleonora Roldán Mendívil ist Politikwissenschaftlerin und Politische Bildnerin. Sie hat seit 2016 an Universitäten in Deutschland und Österreich zu den Themen Intersektionalität, Rassismus, Kolonialgeschichte und Politische Theorie gelehrt. Derzeit ist sie Doktorandin an der Universität Kassel. Ihre Forschungsinteressen umfassen Marxismus, (Anti-)Rassismus, Geschlechterverhältnisse und historische Bildung. Gemeinsam mit Bafta Sarbo hat sie den Sammelband „Die Diversität der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus“ verfasst.

Frauen-Theorie-Seminar

Das Seminar gibts seit ein paar Jahren. Die Idee ist, dass Genossinnen gemeinsam ein Thesenpapier zu einer sie umtreibenden, geschlechtsspezifischen Frage erarbeiten. Am besten zu einer Frage, die aus dem eigenen Erleben (politische Organisierung, Alltag) ergibt. Dieses Papier wird dann beim FTS gelesen und diskutiert. Danach bieten Genossinnen für Genossinnen Workshops zu nicht (!) geschlechtsspezifischen Themen an.

Es findet dies Jahr vom 02.-04. Juni 2023 statt und es wird ein Thesenpapier zu Marxismus-Leninismus geben – in Reaktion auf das Anwachsen der Bedeutung von „Roten Gruppen“ , die wir gerade beobachten, zum Thema Geschlecht in solchen linken Zusammenhängen (Was sind geschlechterpolitische Zugänge und historische Bezüge dieser Gruppen? Warum spielen diese Gruppen oft mit einer Inszenierung von (Männer-)Massen? Was macht die Gruppen attraktiv für Frauen? Welche Rolle spielt Männlichkeit in den Gruppen? etc.).

Es werden wie immer auch Workshops gesucht, die von Genossinnen selbst beim Seminar ausgestaltet werden. Diese sollten explizit keinen unmittelbaren Bezug zu geschlechterpolitischen Themen haben (um einer Reduzierung von Theoriearbeit von Frauen auf „Frauenthemen“ entgegenzuwirken). Es ist aber eigentlich alles herzlich Willkommen, gern auch einsteigerinnenfreundliche Workshops.

Wir fahren gemeinsam aus Köln hin. Teilnahmebeitrag ist 25 €. Sagt gern Bescheid, falls Kohle ein Hinderungsgrund ist oder ihr unsicher seid, ob ihr zur Zielgruppe gehört.

Grubi on the block

Lerne in der Woche vor Ostern das Wichtigste, um mit Gruppen durchstarten zu können!

Die Schulung unserer ehrenamtlichen Aktiven – der Helfer*innen – findet meist über einige Monate verteilt an mehreren Wochenenden statt. Stattdessen gibt es auch die Möglichkeit, die wesentlichen Inhalte in einer Blockveranstaltung im Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwik mitzunehmen. Dann fehlt nur noch der Erste Hilfe Kurs und ihr könnt loslegen! Damit seit ihr qualifiziert, Teil unserer Helfenden-Kollektive zu werden und etwa mit ins Zeltlager zu fahren oder Gruppenangebote wie Lesekreise o.ä. zu machen. Gleichzeitig ist die Grubi auch für Leute spannend, die noch nicht in die Helfi-Rolle wollen: Denn zu wissen, wie Gruppen funktionieren und wie man diese zu gelingenden Gruppenprozessen moderiert, ist für viele Situationen hilfreich.

Meldet euch bitte bei uns über das Anmeldeformular (hier unten) an, wir geben die Daten dann an’s SBZ weiter.

Ready to Ehrenamt
JuLeiCa Schulung 2023

Die Inhalte der Jugendleiter*innencard werden in der Woche vor Ostern kompakt in vier Tagen vermittelt. Wir beschäftigen uns dabei intensiv mit den theoretischen Grundlagen der Gruppenarbeit mit stetigem Praxisbezug. Rechtliche Themen wie Aufsichtspflicht und Kinderschutz, pädagogische Grundlagen der Gruppendynamik und Erziehungsmodelle, sowie Ideen für die praktische Arbeit sind Bestandteile der Schulung.

Am Ende des Seminars erhalten die Teilnehmer*innen eine Bescheinigung zur Beantragung der Jugendleiter*innencard (JuLeiCa). Mehr Infos auf www.juleica.de

Wüstentage: Organisierung und Organisation

Vom 25.11. bis 2.12.22 bilden wir im Naturfreundehaus Kalk eine WG auf Zeit. Wir essen gemeinsam, übernachten dort und haben jeden Abend cooles Abendprogramm. Am Wochenende ist den ganzen Tag etwas geplant. Morgens brechen alle auf in die Schule, Uni und Betrieb. Wenn sie frei haben, kommen sie zurück. Dieses Format heißt Wüstentage und Falken in anderen Städten, aber auch andere (Jugend-)Verbände haben damit gute Erfahrungen gemacht. Und wir probieren das jetzt auch!

Inhaltlich beschäftigen wir uns mit Fragen rund um Organisation und Organisierung. Als Falken finden wir nicht bloß für uns allein, dass an dieser Gesellschaft einiges verbessert werden kann. Wir schließen uns zusammen, um gemeinsam die Welt zu verstehen und zu verändern. So viel ist klar.

Doch wie kann man sich eigentlich organisieren? Zu Beginn linker Bewegungen waren das vorallem Partei, Gewerkschaften und Genossenschaften. In den 70ern kamen spontanere Politgruppen, Basisinitiativen und autonome Strukturen auf. Heute scheint ein wichtiger Kristallisationspunkt Social Media zu sein.
Wir schauen uns an, was die Gründe sind, sich so oder so zu organisieren. Was ist für uns hilfreich und sinnvoll?
Um die Welt zu verändern, muss man viele sein. Dieses mehr werden, die Aktivierung und Einbindung von neuen Leuten nennt sich Organisierung. Bei den Wüstentagen schauen wir, wie das in der Praxis abläuft, etwa bei gewerkschaftlichen Kämpfen. Wir gucken, an welchen Stellen wir so etwas schon machen und wo wir das ausbauen wollen. Und nicht zuletzt probieren wir auch praktisch miteinander aus, wie man gut zu politischen Themen ins Gespräch kommt.

Weil alle ja den Tag über schon in Schule, Uni und Betrieb einiges zu tun hatten, haben wir auch genug Freizeit eingeplant, um sich zu erholen und Dinge zu erledigen. Und entspanntere Programmpunkte wie ein Konzert, Lagerfeuer und Kickboxen werden ebenfalls angeboten.

Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Bitte meldet euch aber schnell an, wenn ihr mit dabei sein wollt – wegen der Schlafsituation gibt es nur begrenzte Plätze!

Kritische Orientierungswoche: FLINTA-Kneipe und Antikap-Methodenordner

In den ersten Semesterwochen gibt es häufig Orientierungswochen, wo neue Studis alles gezeigt bekommen, was sie brauchen um sich zurechtzufinden.

Diesen Winter gibt es wieder KOrK – kritische Orientierungswoche Köln. Hier geht es um linke Orte, kritische Wissenschaft und politische Gruppen (mehr Infos: https://www.instagram.com/korkoeln/).

Wir beteiligen uns dies Jahr an der KOrK mit zwei Veranstaltungen. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter und ein entspanntes Kennenlernen.

Am Montag (17.10 18 Uhr) stellen wir unseren Methodenordner „Antikapitalistische Pädagogik“ vor und zeigen daran, wie politische Bildung und Selbstorganisation zusammengehen können.

Beide Veranstaltungen sind in der Bottmühle (Severinswall 32, Köln) und offen auch für Nicht-Studis.

Am Samstag (22.10. 19 Uhr) schmeißen wir ne FLINTA-Kneipe mit feministischem Pubquiz. Die Kneipe ist für Frauen, Lesben, Nicht-Binäre, Trans- und Agender-Personen – also alle, die nicht vom Patriachat profitieren. Meint verkürzt: Keine Typen. Das Quiz startet um 20 Uhr.