Buchstunde – „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“ von Sherman Alexie

Unsere Buchstunde geht in die zweite Runde!
Diesmal sprechen wir über das Buch „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“. Sherman Alexie (der Autor) gehört wie die Hauptperson Arnold Spirit zur Gruppe der Spokane in den USA und bezeichnet sich selbst als „Indianer“.


Arnold Spirit beschließt mit 14 Jahren auf eine Schule außerhalb seines Reservates zu gehen, um eine bessere Schulbildung zu bekommen. Auf seiner neuen Schule befinden sich nur weiße Mittelschicht-Kinder. Arnold Spirit fühlt sich als „Teilzeit -Indianer“, wenn er zwischen der neuen Schule und dem Reservat wechselt. Im Reservat gilt Arnold Spirit deshalb bei einigen als Verräter, auch bei seinem besten Freund. Im Buch geht es aber auch um Arnolds Hobby Zeichnen, Basketball und Bücher. Und ob die schöne Penelope aus der neuen Schule Arnold Spirit nur benutzt, um ihren konservativen Vater zu ärgern.


Das Buch hat schöne Zeichnungen und humorvolle Wortspiele. Es ist autobiografisch, die Geschichten und Zeichnungen sind inspiriert aus der Jugend des Autor Sherman Alexie. Wir wollen es uns gemeinsam anschauen, um so mehr über die Situation der Ureinwohner*innen in den USA zu erfahren, und über Diskriminierung und Rassismus sprechen.

  • Für Kinder von 12-14 Jahren
  • Am 7. Juli um 17 Uhr
  • online über Zoom

Buchstunde – Farbenblind

Du interessierst dich für politische Themen und Geschichte? Dann bist du bei der Buchstunde genau richtig. Gemeinsam suchen wir uns einmal im Monat einen Roman aus – spannend und gut zu lesen.

In der Buchstunde sprechen wir dann über das Buch und den politischen Hintergrund. Da dürfen auch Leute mitmachen, die das Buch nicht (ganz) gelesen haben.

 Wir freuen uns darauf gemeinsam zu lesen und über die Bücher zu sprechen.

Farbenblind von Trevor Noah

Trevor Noah ist 1984 in Johannisburg (Südafrika) geboren worden, während der Apartheid. Trevor Noahs Mutter ist eine Xhosa und sein Vater ein Schweitzer. Trevor Noah ist einzigartig aufgrund seiner Herkunft, diese war während der Apartheid verboten. Das Buch ist biografisch, also Geschichten aus dem Leben des Autors.

In Trevor Noahs Viertel sind alle schwarz, nur er nicht. Auf seiner Schule sind alle weiß, nur er nicht. Er fällt immer auf und fühlt sich oft wie ein Chamäleon, dass sich versucht an seine Umgebung anzupassen.

Beim Lesen merkt man sofort, dass Trevor Noah auch Comedian ist.Das Buch ist superlustig, obwohl viele Situationen eher ernst und traurig sind. Das Buch handelt über Trevor Noahs Kindheit und Jugend, ihm passieren typische Teenager Dinge: er ist verliebt, streitet sich mit seiner Mutter, ist plötzlich begehrt durch eine neue Frisur.

Das kommt einem oft von sich selbst bekannt vor, weil er so einfühlsam und ehrlich schreibt. Trotzdem ist das politische System und der Rassismus immer präsent und Trevor Noah wächst ganz anders auf als man selbst.

Trevor Noah beschreibt die Apartheid in Südafrika und erklärt anschaulich das System, auf dem sie beruht. Durch das Buch erfährt man viel über die Apartheid in Südafrika und das Leben im Township Soweto.

In der Buchstunde von Farbenblind wollen wir über Rassismus und über die Apartheid sprechen.

Wann: 3. Mai, 17 Uhr
Wer: Kinder von 12-14 Jahren
Wo: online

Update: Osteraction im F-Ring

Unsere Osteraction findet online statt!
Während die Leute weiter an die Arbeit müssen, dürfen wir uns für unsere Angebote nur online treffen. Wir haben damit aber schon gerechnet und deshalb ein cooles Alternativ-Programm vorbereitet. Wir werden spielen, basteln, einen Beauty-Workshop machen und vieles mehr.
Meldet euch schnell an, damit ihr noch rechtzeitig euer Materialpaket erhaltet! Das senen wir euch dann zu.

Da die Veranstaltung online stattfinden wird, planen wir sie etwas kürzer. Sie wird vorraussichtlich vom 1.-3.4. stattfinden, also von Gründonnerstag bis Karsamstag, jeweils von 14-17 Uhr.
Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Vom 01.04 bis 07.04.21 werden wir uns gemeinsam ein paar schöne Ferientage machen. Bereits im Sommer haben wir bei einer ähnlichen Veranstaltung Tagesausflüge gemacht, Stadtführungen besucht, Fahrradtouren unternommen, gebastelt und vieles mehr.

Wir halten uns an die aktuellen Corona-Bestimmungen. Stand 10.3. heißt das, dass Kinder unter 14 Jahren drinnen in 5er Gruppen sein dürfen, draußen mit bis zu 20 Personen – jeweils mit Maske und Abstand. Wir halten euch dazu bei Anmeldung auf dem Laufenden.

Die Teilnehmenden der Sommer-Erholung haben sich gewünscht, um Ostern herum das Programm selbst zu bestimmen. Daher werden die Teilnehmenden der Osteraction in den ersten Tagen gemeinsam entscheiden, was sie machen wollen.

Für Kinder von 8 bis 14 Jahren.

Antifaschistisches Gedenkcamp in Blomberg

UPDATE:
Aufgrund der pandemischen Situation können wir das Camp nicht wie geplant durchführen und veschieben es daher auf Himmelfahrt 2022.

Als wir auf der Bundeskonferenz 2019 beschlossen haben, den Kampf gegen den rechten Terror zu unserem Schwerpunktthema zu machen, konnten wir noch nicht absehen welche Tragweite das Thema gesamtgesellschaftlich entfalten würde. War die Lage schon vorher dramatisch, zeigten uns die Anschläge von Hanau und Halle, sowie der Mord an Walter Lübcke und die anhaltenden Skandale in deutschen Sicherheitsbehörden, wie es um unsere gesellschaftliche Situation bestellt ist.

Wir wollen uns mit diesem Camp daher den Raum und die Zeit geben, unsere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem rechten Terror und unserer antifaschistischen Gedenkarbeit für die Opfer zu vertiefen, sowie pädagogische und politische Perspektiven zu entwickeln. Wir wollen das an einem Ort tun, der wie kein anderer für die Praxis unserer sozialistischen Kinder- und Jugendverbandsarbeit steht: Dem Zeltlager.

Wir werden gemeinsam lernen, diskutieren, analysieren, aber auch als Gemeinschaft zusammenkommen und die Solidarität feiern, die unsere antifaschistische Arbeit auszeichnet.

Alles weitere erfahrt ihr demnächst hier, in den sozialen Medien und auf www.wir-falken.de

13.-16.05.2021
Für Jugendliche ab 15 Jahren.
TNB: 60 € (Für Mitglieder: 50€)
Gemeinsame Anreise aus Köln.

Veranstaltungsreihe gegen Rechten Terror

Weiterhin ist Rechter Terror eine Gefahr, der wir uns entgegenstellen. Vor einigen Tagen auf der Kundgebung „Ein Jahr nach Hanau“, an Himmelfahrt bei dem Gedenkcamp in Blomberg und in unserem täglichen Handeln.

Mittlerweile ist auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dass Rechter Terror ein Problem ist. Doch wirklich verstanden? Im Urteil gegen den Mörder von Walter Lübcke war von einem Einzeltäter die Rede – die Hintergründe von rechten Netzwerken wurden ausgeblendet.

Das ist nicht neu: Als die Mordserie des NSU endlich als Taten von Nazis anerkannt wurden, versuchte die Staatsanwaltschaft die Ermöglichungsstrukturen mehr schlecht als recht zu verwischen und sprach von einem „Terrortrio“. Wahlweise werden rechte Täter auch als „psychisch krank“ bezeichnet – so wird ihre Tat quasi zufällig.

Wir wollen Rechtem Terror die Grundlage entziehen. Dafür müssen wir ihn verstehen. In Lesekreisen schauen wir uns in Kleingruppen kurze Texte an, die wichtige Elemente des Rechten Terrors beleuchten. Die Lesegruppen teilen wir bei der Veranstaltung nach Interesse ein. Die Textgrundlagen bekommt ihr bei Anmeldung zugeschickt.

Im Film Der Kuaför aus der Keuptstraße wird der Nagelbombenanschlag in Köln und die darauffolgenden Ermittlungen der Polizei dargestellt. Diese verdächtigten lange nur die Betroffenen und verletzten sie so ein zweites Mal. Ihr bekommt nach Anmeldung den Link für den Stream zugeschickt. Anschließend reden wir in Kleingruppen über den Inhalt und was das für uns heißt.

Den Abschluss macht der Vortrag (K)Ein Einzeltäter mit Caro Keller von NSU-watch. Getragen von einem runden Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Einzelpersonen, die seit über einem Jahrzehnt zu dem Themenkomplex arbeiten, begleitet NSU-watch Prozesse und Untersuchungsausschüsse zu Rechtem Terror: Zum NSU und Anschlag von Halle, zum Mord an Walter Lübcke und Ahmed E.. Sie haben Zugang zu einem umfangreichen Wissen über den NSU und die Neonazi-Szene. Wir sammeln deshalb während der ersten drei Veranstaltungen Fragen, die wir uns nicht selbst erklären können. So können wir die einzelnen Fäden zu einem Gesamtbild verbinden.

Für Jugendliche ab 15 Jahren.
Einsteiger*innen-freundlich.
Kein Teilnahmebeitrag.
Veranstaltet in Kooperation von SJ – Die Falken Köln und DIDF-Jugend Köln.
Links für den Film-Stream, die Diskussionen/ Lesekreise sowie die Zeitschrift für die Lesekreise in Papierform gibt’s nach der Anmeldung.

Frischer Wind im F-Ring

Du bist zwischen (6) 8 und 14 Jahre alt? Du hast Lust auf coole Leute?

Du möchtest selbst entscheiden, was du in deiner Freizeit machst? Vielleicht interessierst du dich auch schon für Politik und die Gesellschaft – also Fragen dazu, wie wir miteinander leben und umgehen?

Einmal im Monat treffen wir uns in der F-Ring Gruppe.
Je nach Coronazahlen online, draußen oder in der Bottmühle.

Unsere ersten Treffen sind online über Zoom. Wir treffen uns um 16 Uhr.

Am 23.01 spielen wir Codegames. Dann wird es im Februar eine kleine Karnevalsparty geben. Am 20.03 gibt es kleine Bastelpakete und einen Quiz zum Thema Feminismus. Die Themen und Aktionen für die nächsten Treffen können sich die Teilnehmer*innen selber aussuchen.

Wenn du dich hier anmeldest, sagen wir dir Bescheid, wo wir uns treffen.
Wir freuen uns auf dich!

Anne & Jean

ABGESAGT!

Kindheit im Nationalsozialismus

Wir wollen über Pfingsten mit euch in ein Hüttendorf fahren. Unser Programm bietet viel Spielspaß, abwechslungs-reiche Neigungsgruppen und schöne Abende. In Gruppen werden wir unseren Alltag gestalten und euch vieles selber Entscheiden lassen.

In Workshops werdet ihr Anne Frank (ein jüdisches Mädchen) und Jean Jülich (ein Edelweißpiraten) kennenlernen. So erfahrt ihr etwas über Kindheit im Nationalsozialismus. Wir wollen dann gemeinsam überlegen wo ihr heute schon laut werden könnt, damit ihre Erfahrungen sich nicht wiederholen.

Wann: 29.5. – 2.6.2020

Wo: Manderscheid

Wer: Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren

Teilnahmebeitrag: 50,- €

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.

Nazis in deinem Handy?

ABGESAGT!

Aktiv gegen Rechte im Netz

In der Woche nach Ostern wollen wir mit den RFlern für 4 Tage nach Aachen fahren und uns inhaltlich mit Strategien von Rechten und Nazis im Netz auseinandersetzen. Rechte Strategien entlarfen und selber Gegenwehr organisieren steht dabei im Zentrum.

Neben den inhaltlichen Workshops wollen wir auch Aachen unsicher machen und einen Blick in die Geschichte der Stadt werfen. Darüber hinaus wollen wir einfach eine coole Zeit miteinander verbringen. Alles inklusive Mitbestimmung und Selbstorganisation.

Wann: 14.4. – 17.4.2020

Wo: Aachen

Wer: Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren

Teilnahmebeitrag: 50,- €

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.

Erste-Hilfe-Schulung

ABGESAGT!

Zur Vorbereitung auf die Sommerzeltlager gehört auch, uns auf die hoffendlich nicht eintretenden kleinen und größeren Unfälle vorzubereiten. Damit wir kompetent helfen können, machen wir am 25.4. eine Erste-Hilfe-Schulung. Diese findet in der Bottmühle statt. Für alle die einen solchen Kurs auch für den Führerschein brauchen, können den natürlich auch mitnehmen. Eingeladen sind alle Helfer*innen und Jugendliche ab 16 Jahre.

Für Mittagessen und Getränke ist gesorgt.

Wann: 25.4.2020 9:30 – 17:30

Wo: Köln, Bottmühle (Severinswall 32)

Wer: Helfer*innen und Jugendliche ab 15 Jahren

Hier geht es zur Anmeldung.

Städtefahrt des SJ-Rings nach Frankfurt

ABGESAGT!

Finanzkapitalismus – zwischen stereotyp und materieller Kritik

In der Börsenstatt schlecht hin – Frankfurt – wollen wir uns mit einer unterform des Kapitalismus beschäftigen. Was macht „Finanzkapitalismus“ anders als anderen Kapitalismus? Haben wir eine eigene materielle Kritik daran? Oder sitzen wir einen antisimitischen Stereotyp auf wenn wir ihn losgelöst betrachten?

Natürlich nehmen wir uns neben spanenden Workshops auch die Zeit die Stadt zu erkunden und zu entdecken. Wie bei allen fahrten seid ihr Eingeladen die genaue Ausgestalltung mitzubestimmen.

Wann: 29.5. – 2.6.2020

Wo: Frankfurt

Wer: Jugendliche ab 15 Jahren

Teilnahmebeitrag: 50,- €

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.